Kinder-, Jugend- und Familienhilfe

Die Diakonie Hamburg bietet zahlreiche Angebote und Dienstleistungen an, die sich an Kinder, Jugendliche und ihre Familien richten – angefangen von Krippen und Kindertagesstätten über evangelische Schulen bis hin zu Förderangeboten, Wohngruppen, Streetwork und Jugendsozialarbeit. Im Vordergrund stehen die Bildung, die Erziehung und die Förderung von Entwicklung und Chancengleichheit der Kinder und Jugendlichen, sodass diese sich entsprechend ihrer Begabungen und Möglichkeiten zu selbstbestimmten und verantwortungsvollen jungen Menschen entwickeln können. Mit gut ausgebildeten Fach- und Assistenzkräften stellt die Diakonie Hamburg ein hohes Qualitätsniveau in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe sicher. Die Einsatzfelder sind vielfältig.

Bereiche der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe

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Rund 170 evangelische Kindertagesstätten bieten Bildung und Betreuung im Krippen- und Elementarbereich sowie an Schulen in allen Bezirken der Stadt Hamburg an: Etwa 3.000 Mitarbeitende betreuen über 16.000 Kinder unabhängig von ihrer persönlichen Situation, Herkunft oder Religion in unterschiedlich großen Einrichtungen. Träger der Kitas sind Kirchengemeinden, Kitawerke in den Kirchenkreisen, evangelische Stiftungen und Vereine.

 

Die Arbeit orientiert sich an einem christlichen Menschenbild und versteht Bildung als einen ganzheitlichen Prozess. Werteorientiert und fachkompetent werden wichtige Grundsteine in der kindlichen Entwicklung gelegt. Von Bewegung bis Sprache, von Musik bis zu den mathematischen Grundlagen werden durch die Arbeit unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt und individuell gefördert.

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Die Familienförderung richtet sich an Mütter, Väter, andere Erziehungsberechtigte und junge Menschen. Vor allem in den Bereichen Familienbildung, Familienfreizeiten, Familienerholung und Beratung erhalten Eltern in der Erziehung ihrer Kinder Unterstützung. Die Einsatzbereiche für Fachkräfte gestalten sich abwechslungsreich und umfassen z. B.:

  • Elternkurse
  • Eltern-Kind-Gruppen
  • Gesundheits- und Bewegungsprojekte
  • Beratungen zu verschiedenen Fragestellungen im Erziehungsalltag mit Kindern und Jugendlichen
  • Angebote der frühen Hilfe als Unterstützung während der Schwangerschaft und vor bzw. nach der Geburt sowie in den ersten Lebensjahren des Kindes
  • Freizeit- und Bildungsangebote für Familien
  • selbstorganisierte Gruppen
  • Familienreisen

In den Kinder- und Familienzentren der Diakonie Hamburg steht die Familienbildung im Mittelpunkt, das heißt, neben den Kindern werden auch die Familie bzw. das soziale Umfeld in die tägliche Arbeit einbezogen. Als Bildungs- und Erfahrungsorte stärken und unterstützen sie Eltern, Familien und Erziehungsberechtigte bei der Wahrnehmung ihrer Bildungs- und Erziehungsaufgaben sowie alltäglichen Herausforderungen. Dabei knüpfen sie an nachbarschaftliche Lebenszusammenhänge an, fördern und unterstützen bestehende soziale Netzwerke und aktivieren Selbsthilfepotenziale von Eltern.

Die Einrichtungen der evangelischen Familienbildung sind über das gesamte Hamburger Stadtgebiet verteilt und bieten leicht zugängliche Beratungs-, Bildungs- und Informationsangebote sowie Austauschmöglichkeiten zu Themen rund um das Familienleben für alle Menschen, die für Kinder verantwortlich sind.  

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In der Jugendsozialarbeit erhalten junge Menschen bis zum 27. Lebensjahr sozialpädagogische Unterstützung, um soziale Benachteiligung auszugleichen oder individuelle Beeinträchtigungen zu überwinden. Soziale Benachteiligung entsteht beispielsweise aufgrund des familiären und sozialen Umfelds, der ethnischen oder kulturellen Herkunft oder der ökonomischen Situation. Individuell beeinträchtigt gelten junge Menschen, die unter Lernbeeinträchtigungen leiden, von psychischer oder physischer Beeinträchtigung betroffen oder durch Drogenabhängigkeit bzw. Kriminalität gefährdet sind.

 

In der diakonischen Jugendsozialarbeit der Diakonie Hamburg werden junge Menschen in folgenden Bereichen schwerpunktpunktmäßig unterstützt:

  • Jugendberufshilfe
  • Mobile Jugendarbeit/Streetwork
  • Aufsuchende Jugendsozialarbeit
  • Migration/Integration (Jugendmigrationsdienste, Jugendmigrationsarbeit)
  • Jugendwohnen
  • Geschlechtsspezifische Arbeit/Gender Mainstreaming
  • Schulsozialarbeit

 

Die Angebote sind ganzheitlich ausgerichtet und fördern die schulische und außerschulische Bildung, die berufliche Ausbildung und die Eingliederung in die Arbeitswelt sowie die soziale Integration dieser jungen Menschen.

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Die OKJA umfasst ein breites Förderangebot für Kinder und Jugendliche, z. B. in Einrichtungen zur Freizeitgestaltung, zur pädagogischen Gruppenarbeit sowie zur eigenständigen jugendkulturellen Entfaltung.  Fachkräfte stehen als Ansprech- und Bezugspersonen für die Kinder und Jugendlichen zur Verfügung und helfen, positive Lebensbedingungen für die jungen Menschen und ihre Familien zu schaffen. Dazu gehört auch, dass sie sich den Herausforderungen stellen, die sich aus der Lebenssituation und den Erfahrungen der jungen Menschen ergeben, diese aufgreifen und im Sinne der Kinder und Jugendlichen umsetzen.

 

Die Diakonie Hamburg deckt folgende Bereiche der OKJA ab:

  • pädagogisch begleitete, offene Freizeitangebote für Kinder und jüngere Jugendliche, z. B. Abenteuer- und Bauspielplätze, Spielhäuser und -mobile
  • offene Treffpunkte und Gruppenangebote der Jugendarbeit oder der Arbeit mit Jungerwachsenen, z. B. Häuser der Jugend, Jugendclubs, Jungerwachsenentreffs, Mädchen- und Jungenzentren
  • beratende und aufsuchende Angebote der Jugendsozialarbeit und der Straßensozialarbeit
  • Jugendbildung, z. B. Medienarbeit, politische, kulturelle und interkulturelle Bildung
  • Selbstorganisation von Jugendverbänden und -gruppen
  • Ferienangebote, Freizeiten und internationaler Jugendaustausch

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Unter Hilfen zur Erziehung werden ganz unterschiedliche kommunale Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe für Familien mit Kindern zusammengefasst, die familienergänzend oder familienersetzend wirken. Ihre Aufgabe ist es, das Recht der Kinder und Jugendlichen auf die Förderung ihrer Entwicklung und auf die Erziehung zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten zu stärken. Unterteilt werden die Hilfen zur Erziehung in ambulante, stationäre und teilstationäre Hilfen. Dazu gehören u. a.:

  • Erziehungsberatung
  • Soziale Gruppenarbeit
  • Erziehungsbeistandschaft
  • Sozialpädagogische Familienhilfe
  • Erziehung in einer Tagesgruppe
  • Vollzeitpflege
  • Heimerziehung oder sonstige betreute Wohnformen
  • Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung
  • Hilfe für junge Volljährige

 

In Hamburg leben über 2.500 Kinder und Jugendliche in Wohngruppen, Kinderhäusern und Lebensgemeinschaften. Mehr als 4.000 Kinder und Familien werden in den ambulanten Erziehungshilfen betreut. Fach- und Assistenzkräfte aus den unterschiedlichen Arbeitsbereichen der sozialen Arbeit, z. B. Sozialpädagogik, Heilpädagogik oder auch Pflegeeltern, Therapeutinnen und Therapeuten, werden in den unterschiedlichen Hilfeformen in Einrichtungen, Beratungsbüros oder direkt in den Familien eingesetzt.

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