Welche Ausbildungsarten gibt es und wie bewerbe ich mich?

Du hast bestimmt schon von dualer oder schulischer Ausbildung gehört. Doch worin bestehen eigentlich die Unterschiede zwischen diesen Ausbildungsarten? Im sozialen Bereich werden die Berufsausbildungen nämlich auch in schulische Ausbildungen, duale (oder betriebliche) Ausbildungen und Ausbildungen, die ähnlich wie die dualen geregelt sind, unterteilt. Was es genau damit auf sich hat, erklären wir dir hier.

 

Ausbildungsarten und Bewerbungswege

Bei der dualen Ausbildung und ähnlich aufgebauten Ausbildungen im Gesundheitsbereich wird ein Ausbildungsvertrag mit einem Arbeitgeber abgeschlossen, der die Erlaubnis hat, in diesem Beruf auszubilden. Dieser Ausbildungsvertrag muss bestimmte Regeln erfüllen und setzt u. a. Ausbildungsgehalt, Arbeits- und Urlaubszeiten fest. Praktische Ausbildungsinhalte werden in der Einrichtung erlernt; theoretisches Wissen wird im Unterricht an einer Berufsschule oder Berufsfachschule erworben. Für die duale oder vergleichbare Ausbildung bewirbst du dich normalerweise direkt bei einer Einrichtung oder bei einem Betrieb. Der Arbeitgeber (bzw. die Einrichtung), bei dem der praktische Ausbildungsteil absolviert wird, kooperiert mit einer oder mehreren Berufsschulen. Aber auch die Schulen haben zahlreiche Kontakte zu Ausbildungseinrichtungen und unterstützen dich bei der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz.

Berufe mit dualer oder vergleichbarer Ausbildung: Gesundheits- und Pflegeassistenz, Altenpfleger/in, Gesundheits- und Krankenpfleger/in

Die schulische Ausbildung findet an sog. Berufsfachschulen oder Fachschulen statt. Während der Ausbildung werden verschiedene Praxiseinsätze in den relevanten Arbeitsfeldern absolviert, um erste praktische Erfahrungen in dem Beruf zu sammeln. Daneben wird theoretisches Wissen in den Berufsfachschulen oder Fachschulen vermittelt. Normalerweise kooperieren die Schulen mit zahlreichen Einrichtungen und unterstützen Auszubildende bei der Suche nach einem Praktikumsplatz. Bei einer schulischen Ausbildung wird kein Ausbildungsgehalt gezahlt, aber es gibt verschiedene Förderungsmöglichkeiten wie BAföG und Stipendien. Die Schulen helfen gern mit Informationen zu den Finanzierungsmöglichkeiten und Bewerbungsabläufen weiter.

Berufe mit schulischer Ausbildung: Sozialpädagogische Assistenz, Erzieher/in, Heilerziehungspfleger/in

Viele Ausbildungs- und Studiengänge können mittlerweile berufsbegleitend oder berufsintegrierend absolviert werden. Dafür wird neben dem Ausbildungs- oder Studienplatz an der Schule auch ein Arbeitgeber in dem entsprechenden Arbeitsfeld benötigt. Manchmal werden Berufserfahrung oder eine bereits abgeschlossene Ausbildung vorausgesetzt. Im Arbeitsvertrag ist dann natürlich auch das Gehalt geregelt.

Berufe, die auch berufsbegleitend/-integrierend ausgebildet bzw. als Studium angeboten werden: Sozialpädagogische Assistenz, Erzieher/in, Heilerziehungspfleger/in, Studium Soziale Arbeit

Ausbildungsstätten

Kontakte für Informationen und Beratung

 

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